Freitag, 10. September 2010

Von wegen keine Arbeit

Da mache ich mir also den guten Vorsatz, direkt am Dienstag etwas über die Arbeit hier zu schreiben, und was passiert? Ich schreibe erst am Freitag. Nun gut, immerhin habe ich einen guten Grund: Ich war viel unterwegs.
Bevor ich etwas eigenes einbringen oder zur Kolpingarbeit beitragen kann, muss ich erstmal die einzelnen Kolpingfamilien und ihre Projekte kennenlernen. Dazu begleite ich Lalo: Jeden Monat gibt es einen Infovortrag in den Familien zu einem bestimmten Thema. Diesen Monat ist es kirchliche Sozialarbeit. Lalo hält diese Vorträge. Danach gibt es meistens noch etwas zu essen, und es wird über alles mögliche geredet, über anstehende Termine, Musik oder Fußball.
Diese Weise die Familien kennen zu lernen hat für mich einige positive Aspekte: Ich selber stelle mich zwar kurz auf Spanisch vor, muss aber ansonsten nichts machen. So kann ich als Betrachter erstmal alles kennenlernen. Ich lerne die Leute kennen und, was mir sehr gefällt, es gibt meistens etwas (typisch mexikanisches) zu Essen. Die Autofahrten dauern ab und zu recht lang, allerdings ist die Gegend hier voll mit wirklich schönen Berglandschaften und es bietet Gelegenheit in Ruhe mit Lalo zu reden. Die Fahrten auf mexikanischen Straßen sind zum Teil recht... spannend. Man nenne es: anders als in Deutschland. Das gibt auch den Autofahrten etwas gutes.
Allerdings, so gut der Vortrag von Lalo gehalten wird: Nach fünf mal hören ist meine Aufmerksamkeit öfters woanders. Deshalb freue ich mich darauf, selber zu arbeiten und vom passiven Begleiter in eine gestaltende Rolle zu wechseln.
Heute Abend werde ich hoffentlich Gelegenheit dazu haben, Fotos hochzuladen und auf einige DInge genauer einzugehen. Jetzt geht es erstmal weiter zur nächsten Familie.

Viele Grüße,
Lukas

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