Guten Abend!
Hier ist es gerade 20:30, mein erster "kompletter" Tag hier geht also gerade zu Ende. Alex hat mir heut morgen die Städte Fortín und Cordoba gezeigt. Früher waren die wohl getrennt, heute ist es quasi eine Stadt - man merkt nicht wirklich, wo die eine Stadt anfängt und die andere aufhört. Ein Ortsschild o.ä. ist mir bisher auch noch nicht aufgefallen. Aber erstmal was zu den Kolpinggebäuden, ihrer Lage und dann zu den Städten:
Die Kolpingzentrale besteht aus einem Bürokomplex mit 4 Büros, 2 Kursräumen und einem Gebäude, wo unten Abstellkammer und Toiletten sind und im zweiten Stockwerk meine Wohnung. Diese Wohnung wird ab und zu auch von anderen Gästen benutzt, mein Schlafzimmer ist aber mein ganz privater Bereich, den ich abschließen kann. Die Büros und Kursräume sind ebenfalls getrennte Gebäude. Es gibt Verbindungswege, der Rest ist Rasen und ein paar Bäume - alles in allem also ziemlich idyllisch. Abends singen Grillen, Frösche, Vögel und sonstiges Getier ein schönes Gutenachtliedchen.
Diese Räumlichkeiten liegen in der reicheren Gegend von Fortín. Laut Alex kann man hier ohne Sicherheitsbedenken rumlaufen, gleiches gilt für die Zentren von Fortín und Cordoba. Das Zentrum von Fortín ist sehr schön: In der Mitte gibt es einen enorm gepflegten Park, ringsherum sind die Läden mit allem was man so zum leben braucht. Heute hab ich das nur durchs Auto gesehen, jetzt am Wochenende werde ich Zeit haben mir das genauer zu Gemüte zu führen.
Das Zentrum von Cordoba ist eigentlich ähnlich aufgebaut - es gibt einen Park und ein Rathaus in kolonialem Stil. Allerdings erstrecken sich die Unmengen von kleinen und kleinsten Läden in die anliegenden Straßen und wiederum in deren anliegenden Straßen hinein. Ein Lädchen reiht sich ans nächste, es scheint in den Erdgeschossen der Gebäude keine Wohnungen zu geben, nur Läden. In Cordoba haben wir mir dann direkt eine Handykarte gekauft. Das find ich ziemlich beruhigend, werde ich doch dieses Wochenende alleine in den Kolpingräumlichkeiten verbringen.
Nachdem ich am Nachmittag erst die Wohnung ein bisschen geputzt, mich eingerichtet, und darüber das Mittagessen gekonnt vergessen habe, hat mich danach Fina nochmals nach Cordoba mitgenommen. Sie hatte glücklicherweise auch noch nichts gegessen und das daraufhin folgende fettige, westliche Burgerkingessen hat mir ziemlich gut getan. Denn während das putzen für mich nicht so das Problem ist, tu ich mich mit der eigenen Essenszubereitung noch etwas schwer. Vorerst müssen Ananas, Bananen und 5-Minutenterrinen herhalten.
Das wäre es soweit von hier,
Viele Grüße,
Lukas
Prima, dass du alles so gut angetroffen hast. Viel Spaß weiterhin und schreib fleißig! :)
AntwortenLöschenSusanne aus Bergheim